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Das Buch Abraham
Mit eigener Hand auf Papyrus geschrieben? Eine umfangreiche historische und wissenschaftliche Untersuchung
des Buches Abraham und der Papyri, von denen der Text angeblich übersetzt
worden sein soll. Konnte Smith tatsächlich ägyptische Hieroglyphen
entziffern, zu einer Zeit, wo die Ägyptologie noch in den Kinderschuhen
steckte? Übersetzung oder Fantasiewerk Joseph Smiths? Um den Artikel
besser verstehen zu können, vermittelt Ägyptologie
Basics Grundlagenwissen auf dieser Site.
Einführung Gleich zu Anfang möchte ich sagen, dass Larsons Buch ...by his own hand upon papyrus, von FARMS-Gelehrten heftigst kritisiert wurde. Interessant ist jedoch, dass der Ägyptologe und Mormone Dr. Stephen E. Thompson das Buch als das Beste bezeichnet hat, was es zum Thema gibt. Er machte folgende Aussage:
Wie alles begann Joseph Smith schrieb:
Oliver Cowdery berichtete folgendes:
Die Übersetzungsarbeit ging so voran, wie es die Zeit erlaubte und zwar mit dem Teil, der als die Aufzeichnungen Abrahams benannt wurde.6 Neben der eigentlichen Übersetzungsarbeit, arbeitete Joseph Smith zusätzlich noch an einem Alphabet und einer Grammatik der ägyptischen Sprache. Dies war allerdings nicht das erste Werk dieser Art. Andere hatten schon Jahre vor ihm damit begonnen. Joseph Smiths Zeitgenossen waren erstaunt und kamen in Scharen, um diese wundersamen Dinge zu sehen und die Reputation des Propheten wuchs und damit auch die Sicherheit, dass er das Buch Mormon wirklich übersetzt haben konnte. Die Übersetzung wurde aber anscheinend nie fertiggestellt, da der Bericht plötzlich inmitten der Garten-Eden-Geschichte endet.7 Joseph Smith hatte den Schreibern von Anfang an offenbart, dass es sich bei dem Papyrus um eine erweiterte Version des Genesisberichts vom Leben Abrahams handele und das Mose sich bei seinem Bericht auf diesen bezog.8 Dies würde bedeutet, dass der Abraham Papyrus ca. 500 Jahre älter sein müsste, als das erste Buch in der Bibel, da Abraham ca. 2000 v. Chr. lebte und Mose etwa um 1440 v. Chr. Dies lässt sich auch daran erkennen, was in der heutigen Einleitung zum Buch Abraham steht:
Also hatte Abraham diesen Bericht selbst in Ägyptisch auf das Papyrus geschrieben. Die Schreiber des Propheten füllten beinahe zehn Manuskriptseiten mit den Übersetzungen, die in einer Spalte rechts neben den handschriftlich dargestellten Hieroglyphen standen (siehe Abbildungen zum Buch Abraham). Die Übersetzung fand in zwei voneinander getrennten Perioden statt, mit einer Unterbrechung von mehreren Jahren10, wobei einige offene Fragen, in bezug auf neue und von vielen in Frage gestellten Lehren des Propheten, mit dem Inhalt des Buches beantwortet wurden. Demnach war es eine Sensation, als die erste Veröffentlichung in Times and Seasons im März 1842 erschien. Nach dem Tod Joseph Smiths spaltete sich die Kirche in diverse Gruppierungen, von denen die größte die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist. Während andere das Buch Abraham und die damit verbundenen Lehren (Priestertum, Vorherdasein, Ewiger Fortschritt, u.a.) verwarfen, hielten die Anhänger Brigham Youngs daran fest, war es doch die Grundlage für viele, wichtige Lehren der Kirche (und übrigens auch die einzige Quelle, die besagt, dass Schwarze kein Priestertum empfangen dürfen. Siehe Kapitel 1:21,26,27). 1880 wurde das Buch Abraham in einer halbjährigen Generalkonferenz offiziell in den Kanon der Heiligen Schriften der Kirche integriert und bestätigt. Seither ist das Buch ein genauso wichtiger Bestandteil der Lehre der Heiligen, wie zu Zeiten Joseph Smiths. Bruce R. McConkie erwähnt dazu:
Die Zeiten ändern sich 1856, etwa fünf Jahre nachdem die Köstliche Perle in England gedruckt wurde, gelangte ein Exemplar davon in das Louvre nach Paris. Dort wurden die Faksimile, zusammen mit den Erklärungen von Joseph Smith von Theodule Deveria untersucht, der selbst einer der Pioniere in dem Gebiet der Ägyptologie war. Er wurde gebeten, einige Kommentare dazu zu geben. Deveria fand heraus, dass es sich hier um ein ägyptisches Totendokument handelte und fand sogar den Namen des Verstorbenen heraus. Sein Name war Horus. Weiterhin konnte er die Namen und Titel einiger ägyptischer Götter herausfinden. Deveria bezeichnete die Erklärungen Joseph Smiths als kompletten Unsinn. Seine Kommentare erschienen 1860 in Frankreich13 und später in England. Nun drangen auch die ersten Informationen zu den Heiligen durch. Spätestens 1873, als Deverias Studien auch in Amerika veröffentlicht wurden und großes Interesse weckten, war die Kirche offiziell zu einer Stellungnahme gezwungen. Die Kirche lehnte die Studien mit der Begründung von mangelnder Vollmacht und Einsicht ab und unterstrich die Echtheit des Buches Abraham14. 1912 sandte Reverend Franklin Spalding, Utah, die Faksimile zu einigen der führenden Ägyptologen der Welt. Die Ägyptologen waren sich einig, dass Joseph Smiths Interpretationen der Faksimile, Unsinn von Anfang bis zum Ende sind , und dass Joseph Smith völlig unerfahren und absolut unwissend, selbst mit den einfachsten Tatsachen der ägyptischen Schriften und Zivilisation, war 15. Die Papyri stellten sich als ganz gewöhnliche Totenrollen der Ägypter heraus. Von all dem wollte die Kirche aber nichts wissen und dementierte diese Aussagen als ungültig und hob hervor, dass eine faire Interpretation nur mit den Originalpapyri gewährleistet sein kann16. Doch dies schien unmöglich, da die Papyri längst verschwunden waren und angenommen wurde, dass diese 1871 bei dem großen Chicago Feuer zerstört wurden17. Aber dann...... Die Papyri werden wiederentdeckt
Leider war Präsident David O. McKay zu dieser Zeit alt und sehr krank und daher nicht in der Lage, eine solche Arbeit zu tun. Die Mitglieder waren zunächst enttäuscht, als die übrigen Brüder, die ja alle gemeinsam die selben Schlüssel inne hatten, die Papyri an die besten Gelehrten der BYU weiterreichten. Vor einer wissenschaftlichen Analyse, wäre die Aussage eines Sehers über die Authentizität und den Inhalt der Papyri sicher interessant gewesen. Doch die Erwartung einer großen Entdeckung ließen die Enttäuschung bald schwinden. Diese Abbildung zeigt einen Teil der Papyri, die vom Buch Abraham stammen sollen. Bekannt als Papyri I und XI. Alle elf Fragmente der Papyri wurden im Februar 1968 in der Improvement Era abgebildet, die etwas 1/3 der von Joseph Smith besessenen Papyri ausmachen sollen. Der Glaube der Mitglieder erfuhr eine enorme Stärkung durch diese Veröffentlichung. Weitere Abbildungen von 9 der 11 Fragmente Manuskripte Alphabet
und Grammatik Bis 1965 dann eine Kopie des Mikrofilms der Dokumente aus den Archiven der Kirche geschmuggelt und an Jerald und Sandra Tanner weitergegeben wurde, die diese ans Licht brachten. Die Untersuchung des Materials von professionellen Ägyptologen ergab, dass die Arbeiten in keinster Weise etwas mit korrektem Verständnis der ägyptischen Sprache zu tun hatten. I.E. Eduards bemerkte, dass die gesamte Arbeit im ganzen ein Stück Phantasie sei und in jeder Hinsicht an wissenschaftlichem Wert mangelt21. Gegenwärtig gibt es vier bekannte originale Buch-Abraham-Manuskripte. Darunter die beiden, die als Alphabet und Grammatik bekannt sind
Manuskript 1: Zehn Seiten lang und enthält die Übersetzung von Abr. 1:1 2:2. Enthält Teile des Manuskripts 3. Linke Spalte ägyptische Zeichen, rechte Spalte Übersetzung Joseph Smiths mit Handschrift seines Schreibers. Manuskript 2: Gehört zu Alphabet und Grammatik. Vier Seiten lang und enthält die Übersetzung von Abr. 1:4 2:6. Linke Spalte ägyptische Zeichen, rechte Spalte Übersetzung Joseph Smiths mit Handschrift seines Schreibers. Manuskript 3: Gehört zu Alphabet und Grammatik. Sechs Seiten lang und enthält die Übersetzung von Abr. 1:1 2:2. Linke Spalte ägyptische Zeichen, rechte Spalte Übersetzung Joseph Smiths mit Handschrift seines Schreibers. Manuskript 4: Vierzehn Seiten lang. Enthält die Übersetzung von Abr. 1:1 2:18 und 3:18 3:26. Beinhaltet keine ägyptischen Zeichen. Dies ist wahrscheinlich der Text, der 1842 in der Times and Season gedruckt wurde. Abbildung 4.2.2 zeigt Seite vier des Manuskripts 1. Bislang konnte nur das Faksimile 1 auf Papyrus I als Hinweis
auf das Original des Buches Abraham gewertet werden (Abbildung ganz oben).
Doch wie sah es mit den Texten aus? Nach eingehenden Untersuchungen stellt
man plötzlich fest, dass die Reihenfolge der Hieroglyphen auf Papyrus
XI mit der Reihenfolge derer auf den Manuskripten übereinstimmte. Man
hatte nun zumindest einen Teil der ursprünglichen Quelle des Textes auf
einem der Papyri gefunden!
Dies ist aber nicht der einzige Beweis dafür, dass es sich um das Original handelt. Dr. Klaus Baer, von der University of Chicago, stellte bei seinen Studien fest, dass die beiden Papyri I und XI (Abbildung 4.2.1) einst zusammengehörten und Teil einer größeren Rolle waren und nicht einfach willkürlich auf das Papier geklebt wurden. Diese Annahme wurde durch eine physikalische Analyse bestätigt. Somit waren die Papyri einmal zusammenhängend an einem Stück.22 Diese Feststellung passt in die Bemerkung im Buch Abraham selbst, wo es heißt:
Und weiter:
Um die Bedeutung ganz erfassen zu können, muss man sich vor Augen halten, dass die ägyptische Sprache, im Gegensatz zu Deutsch oder Englisch, genauso wie Hebräisch, von rechts nach links gelesen wird. Somit erscheint am Anfang die erwähnte Darstellung und anschließend der Text. Somit steht fest, dass sowohl Papyrus I mit dem Faksimile
Nr. 1 und Papyrus XI (Kleines Sensen Papyrus) ein Teil der Quellen für
das Buch Abraham waren. Die Papyri werden identifiziert
1. Die ägyptische
Sprache wurde entziffert Innerhalb der Kirche musste man entscheiden, wie man verfahren sollte. Da es in der Kirche keinen qualifizierten Ägyptologen gab, wurde von Dr. Sperry und Dr. Clark (BYU) Dr. John A. Wilson von der University of Chicago empfohlen. Doch die Kirche zögert damit, einen nichtmormonischen Gelehrten mit der Arbeit zu betrauen. So fiel die Verantwortung Ende 1967 zunächst auf Dr. H. Nibley, einem brillanten Sprachwissenschaftler der Kirche, der auch schon etliche Bücher als Antwort auf viele Kritiken gegenüber der Kirche geschrieben hatte25. Dr. Nibley war jedoch kein Ägyptologe, wie er selbst bemerkte, obwohl er schon in Chicago begonnen hatte, sich mit der Sprache zu befassen. Doch unter den Sprachen stellt Ägyptisch eine Besonderheit dar und Dr. Nibley fühlte sich unqualifiziert, alleine an die Arbeit zu gehen. In einem Brief, vom 27. Juni 1967, also ein halbes Jahr vor der offiziellen Veröffentlichung der Papyri!, wendet sich Dr. Nibley an einen Ältesten der Kirche namens Dee Jay Nelson, der sich seit über zwanzig Jahren mit der Sprache vertraut gemacht hatte und bittet ihn um Hilfe bei dem Unterfangen26. Aus dem Brief geht auch hervor, dass die Autoritäten der Kirche schon einige Zeit vor der Veröffentlichung im November 1967, von der Existenz der Papyri wussten. Dee Jay Nelson willigte ein und im Januar 1968 machten sich beide an die Übersetzungsarbeit. Überzeugt von Nelsons Qualifikation, sandte Nibley ihn mit einer Empfehlung zu Apostel N. Eldon Tanner nach Salt Lake, wo Nelson eine Serie von Fotografien erhalten sollte, die nur zu Kirchenzwecken verwendet werden durften. Nelson entdeckte die Verbindung zwischen Papyrus I (Faksimile 1) und Papyrus XI und deren Zusammenhang mit dem Buch Abraham (wie oben beschrieben). Am Ende seiner Arbeit angelangt, wurde Nelson von etwas irritiert: Keines der genannten Papyri enthielt das Buch Abraham und mehr noch, es gab nicht einmal den entferntesten Hinweis darauf. Die Papyri waren schlicht einfache Totendokumente, die nach 500 v. Chr. Geschrieben wurden, nicht mehr und nicht weniger. Nelson gab seine Resultate an die Kirche weiter und sandte Kopien an Dr. Nibley und Elder Tanner. Die Kirche verweigerte jedoch eine Publikation der Arbeiten und wollte diese erst prüfen lassen, was Nelson nicht akzeptieren wollte27. Dr. Nibley nannte die Arbeit von Nelson hingegen ein gewissenhaftes und mutiges Stück Arbeit.28 Von Seiten anderer Mitglieder der Kirche jedoch wurde seine Arbeit und seine Person angegriffen. Dies nicht allein deswegen, weil Nelson begonnen hatte eine eigene Publikation herauszugeben und letztlich wegen seiner Entdeckungen mit samt seiner Familie den Glauben an die Kirche verlor und diese verließ. Zur selben Zeit veranlassten die Herausgeber einer inoffiziellen Kirchenzeitschrift, dass die Papyri von unabhängigen, renommierte Ägyptologen untersucht werden sollten. Dr. John A. Wilson (University of Chicago), Dr. Klaus Baer (University of Chicago) und Prof. Richard Parker (Brown University) bestätigten alle, dass die Papyri nichts anderes als Grabtexte seien und lieferten ihrerseits Übersetzungen des Papyrus XI (Kleines Sensen Papyrus), von dem ein Teil der Übersetzung des Buches Abraham stammt. Dr. Nibley begann zu dieser Zeit eigene Wege zu gehen und entwickelte etliche Theorien, wie das Buch Abraham anders als das Resultat einer Übersetzung zustande gekommen sein könnte. In einem Artikel sagte er:
Und obwohl Nibley sich von den wissenschaftlichen Ergebnissen distanzierte, lieferte er nie eine eigene Übersetzung der Papyri. Die Papyri näher betrachtet
1. Buch des Atmens (Book of Breathings), auch bekannt als Shait en Sensen. Gefunden in Papyrus I, X und XI. 2. Buch der Toten (Book of the Dead) für die Dame Amon-Re Neferirnub. Gefunden in Papyrus IIIA und IIIB. 3. Buch der Toten (Book of the Dead) für die verstorbene Tshenmin (Ta-Shert-Min). Gefunden in Papyrus II, IV, V, VI, VII, VIII und XI. Hier ein Auszug der beiden Papyri, von denen Teile der Übersetzung entnommen wurden: Papyrus I Eröffnungsteil des Shait en Sensen Buches mit dem bekannten Faksimile Nr.1. Es handelt sich um einen späten, abgekürzten Beerdigungstext, der vom Buch der Toten stammt. Er enthält eine Reihe magischer Aussagen, die vom Geist des Leichnams nach seiner Beerdigung vorgetragen werden soll, um für das Leben danach vorbereitet zu werden und stammt aus der Zeit zwischen 50 v. Chr. und 50 n. Chr. Eine komplette Übersetzung ist vorhanden32. Papyrus XI Dieses Fragment war ursprünglich mit dem Fragment I verbunden und enthält die Hieroglyphen, von denen übersetzt wurde. Es stammt aus dem 1 Jahrhundert n. Chr. Eröffnungsteil des Shait en Sensen aus dem ersten Jahrhundert, das für Hor einen verstorbenen Priester des ägyptischen Gottes Amon gemacht wurde. Enthält magische Sprüche und Instruktionen dazu. Komplette Übersetzung vorhanden33. Die Inhalte der anderen Papyri können in weiterer Literatur eingesehen werden. Die Ausführung würde hier zu weit gehen34. Zum Buch Joseph, welches von Joseph Smith nicht übersetzt wurde, sei gesagt, dass es sich hier um das Buch der Toten für die Dame Tshenmin (Ta-Shert-Min) handelt35. Vergleich der Übersetzungen
und Interpretationen
Hier nun die Gegenüberstellung der Übersetzung mit den ersten vier Zeichen. Weitere können natürlich eingesehen werden 36. Siehe auch: Die komplette Übersetzung von Papyrus XI. Richtige Übersetzung Joseph Smith Übersetzung Buch Abraham
Nachdem diese Übersetzungen ans Licht der Öffentlichkeit gelangten, war die Enttäuschung unter den Mitgliedern groß und man musste die Haltung gegenüber der Übersetzung neu formulieren. Dr. Nibley schrieb dazu:
Und die Enzyklopädie des Mormonismus sagt:
Auch die Interpretation der Faksimile ist eine Betrachtung wert. Da das Fragment von Faksimile 1 anscheinend unvollständig war (siehe Abb. 4.2.1) musste Joseph Smith es ergänzen. Man betrachte auch hier die Unterschiede zwischen der Ergänzungen der Ägyptologen und derer von Joseph Smith. Joseph Smiths Interpretation aus der Köstlichen Perle:
1: Der Engel des Herrn Interpretation der Ägyptologen:
Das Bild zeigt die mystische Einbalsamierung und Auferstehung
von Osiris,
dem ägyptischen Gott der Unterwelt. Osiris wurde von seinem eifersüchtigen
Bruder Set erschlagen, der seinen Körper in 16 Stücke zerschnitt
und zerstreute. Aber Isis,
die geliebte Frau von Osiris, sammelte die Stücke geduldig auf und fügte
sie zusammen. Der schakalköpfige Gott Anubis
wird gezeigt, wie er den Körper von Osiris einbalsamiert auf der traditionellen
löwenköpfigen Liege, damit er zum Leben zurückkehren kann.
Osiris hält eine seiner Hände über den Kopf, die Handfläche
nach unten, als Zeichen von Gram, während seine Seele oder ba, als ein
menschenköpfiger Vogel gezeigt, dabei ist in seinen Körper
zu fahren. Isis hat in der Zwischenzeit die Form eines Falkens angenommen
und schwebt über der Lende von Osiris, der seinen Phallus (ithyphallische
Zeichnung) in Erwartung des fortpflanzenden Aktes hält, der Isiris mit
deren Sohn Horus schwängern soll. Die vier
Söhne des Horus werden als die Köpfe der vier kanoptischen Krüge
unter der Liege gezeigt deren Namen sind Amset, Hapi, Duamutef und
Qebehsenuef. Vor der Löwenliege steht eine Trankopferplattform mit Wein,
Ölen und einer modischen Papyruspflanze. Im Vordergrund ist ein Becken
mit Wasser, welches vorne mit Steinen begrenzt ist und in dem der Krokodilgott
Sobek
schwimmt. In der ägyptischen Beerdigungsliteratur wird der
Verstorbene tatsächlich Osiris und man verweist auf ihn als der
Osiris Hor (Hor ist die tatsächlich beerdigte Person)40. Diese Gegenüberstellung zeigt gravierenden Unterschiede die auch auf die Faksimile Nr. 2 und Nr.3 aus der Köstlichen Perle zutreffen. Eine detaillierte Untersuchung aller Faksimile ist auf dieser Site zu finden: Die Faksimile des Buches Abraham 41. Erklärungsversuche Die Abrahampapyri waren nicht vorhanden Theorie Diese Meinung besagt, das die gefundenen Papyri zwar Teile der gesamten Papyri sind, aber diejenigen, von welchen der Text übersetzt wurde, nicht vorhanden sind. Diese Meinung wird in bekannter Kirchenliteratur auch heute noch vor den Mitgliedern vertreten. In dem Buch Seine Kirche wiederhergestellt liest man folgendes:
Die ganze Abhandlung in diesem Buch über das Buch Abraham sagt nichts über oben angeführten Problematiken aus. Mit keinem Wort wird dem Leser etwas über die Untersuchungen der Ägyptologen gesagt und es werden auch keine Bilder der Originalpapyri gezeigt. Das Faksimile Nr. 1 wird dargestellt und trotz der gravierenden Unterschiede zu den Interpretationen der Ägyptologen, als wahr und richtig angenommen. Den meisten Lesern wird die Erklärung damit auch genügen, da man ja keinerlei Vergleich hat. Die oben angeführten Fakten zeigen jedoch eindeutig, dass die Papyri, von denen das Buch Abraham übersetzt wurde, dabei waren. Es ist ein trauriges Resümee wenn man erkennt, wie mit der Gutgläubigkeit der Mitglieder umgegangen wird. Die Grundlage für diese Theorie ist wohl die folgende: Die Fehlende schwarze und rote Rolle Theorie Basiert prinzipiell auf der selben Grundlage, wie die oben genannte, geht jedoch genauer auf die Papyri ein. Die Grundlage der Argumentation findet sich in der History of the Church. Dort liest man:
Da das Sensen Papyrus (Papyrus XI) weder schön geschrieben noch vollkommen erhalten ist, noch rote Tinte oder Farbe enthält, wurde schnell angenommen, dass es hier noch weitere Papyri geben muss, die bei dem Fund 1967 nicht dabei waren und von denen das Buch Abraham stammen muss. Hugh Nibley erklärte dazu in seinem Artikel Judging and Prejudging the Book of Abraham, dass Joseph F. Smith, der Neffe von Joseph Smith, 1906 einmal davon berichtete, wie sein Onkel die gesamten Papyri auf dem Fußboden ausbreitete und Notizen machte. Nibley führt dabei an, dass die nun vorhandenen elf Fragmente gerade mal auf einen kleinen Tisch passen würden und dass damit das Fehlen anderer Teile offensichtlich sei. Die angeführte Theorie war damit geboren. Sprich, es musste außer den genannten Rollen noch weitere Rollen gegeben haben, denn der Überrest der vorhandenen beiden Rollen wurde ja bereits identifiziert, nämlich als Das Buch des Atmens und Das Buch der Toten (wie oben beschrieben). Untersuchen wir diese Behauptung im Detail: Zum oben angeführten Zitat aus der History of the Church, welches Joseph Smith zugeschrieben wird, räumt B.H. Roberts ein paar Seiten weiter hinten ein, dass diese Aussage ursprünglich aus einem Brief von Oliver Cowdery stammt, der im Messenger and Advocate abgedruckt wurde (siehe Fußnote 33) und dem Propheten sozusagen in den Mund gelegt wurde. Cowdery wiederum entnimmt seine Aussage einem Plakat, das von Michael Chandler stammt. Das Plakat beinhaltet Aussagen über das Erscheinungsbild der Papyri und zwar als ganzes, nicht der einzelnen Rollen. Aus den Berichten von Zeitzeugen wird klar, dass die Kirche immer nur im Besitz von zwei Rollen war und zusätzlich noch zwei oder drei kleinere Stücken mit astronomischen Berechnungen und Grabschriften besaß. Wir lesen wieder in der History of the Church:
Und,
Bevor man nun schlussfolgert, dass zwei oder mehr bedeuten, dass es noch andere Rollen gab, sollten wir die Aussagen von Oliver Cowdery aus dem Messenger an Advocate weiter verfolgen:
Cowdery führt damit an, dass der gesamte ägyptische Bericht, nicht nur ein Teil davon, die Aufzeichnungen Abrahams und Josephs sind. Und weiter:
In einer Nachschrift zu diesem Brief fügt er an:
Durch diese Aussagen von Oliver Cowdery wird eindeutig klar, dass es sich nur um zwei Rollen gehandelt hat zusammen mit einigen Fragmenten astronomischen Inhalts (ähnlich wie in Faksimile Nr. 2). Diese zusammen ergeben die zwei oder mehr Rollen, von denen gesprochen wurde. Weiterhin sei hier erwähnt, dass das so genannte Buch Joseph, also das Buch der Toten für Ta-shert-Min, durchaus auf Beschreibung der History of the Church passt. Diese Papyri (IV, V, VI, VII, VIII) sind in gutem Zustand, schön geschrieben und ein kleiner Teil davon in roter Tinte oder Farbe, wie man den gefundenen Papyri leicht entnehmen kann. 47. Und letztlich sei nochmals darauf hingewiesen, dass die Originalmanuskripte (Abb. oben) die ersten vier Zeilen des kleinen Sensen Papyrus (Papyrus XI) samt der Übersetzung von Joseph Smith enthalten. Trotz der angeführten Fakten, zog diese Theorie weite Kreise innerhalb der Kirche. Z.B. im 1988 Ensign, in einem Artikel von Michael D. Rhodes und die Encyclopedia of Mormonism (1992) erwähnt auch, dass die Quellen für das Buch Abraham bei der Entdeckung nicht vorhanden waren. Eine wachsende Zahl von Gelehrten kann die fraglichen Anführungen Nibleys jedoch nicht akzeptieren und lehnt die Theorie ab48. Die Versteckte Bedeutung Theorie Diese Theorie besagt, dass der ägyptische Text mehr als nur eine Bedeutung hat. Es gibt eine direkte Bedeutung, die von den Gelehrten durch sprachwissenschaftliche Übersetzung direkt übernommen werden kann und eine geheime Bedeutung, die nur durch Hilfe des Urim und Thummim oder des Sehersteines von Joseph Smith ans Licht dringt. Dr. Nibley schrieb:
Für eine Zeit war dies für viele eine plausible Erklärung. Sie lässt sich jedoch nicht halten, da wie oben beschrieben der Text des Sensen-Papyrus bekanntlich nicht vor 400 v. Chr. in Gebrauch kam. Außerdem wurde der Text jeweils an den Verstorbenen angepasst, sein Name und der Name der Eltern wurden angeführt, was immer zu einem anderen Text führt. Kein namhafter Ägyptologe würde so eine Theorie unterstützen50 und so verschwand diese Theorie langsam wieder. Die Gedächtnisstütze Theorie Die beiden Mormonengelehrten John Tvedtnes und Richley Crapo gingen das Problem wie folgt an. Sie sahen in der eigentlichen Übersetzung des Ägyptischen und der Übersetzung von Joseph Smith Parallelen. Beispielsweise (Abb. 4.2.5) die erste Hieroglyphe mit der Bedeutung das, dieser findet sich in Joseph Smiths Übersetzung bei Dieser Priester... usw. Die beiden Gelehrten nahmen nun an, dass hinter jeder dieser Parallelen eine Anzahl festgelegter Aussagen zum Leben Abrahams, entweder von Abraham selbst oder von seinen Nachkommen entwickelt, standen. Joseph Smith hatte nun durch die Gabe Gottes die Möglichkeit, diese Aussagen herauszulesen. Auch Dr. Nibley schenkte dieser Theorie Beachtung. Doch auch diese Theorie ließ sich nicht halten und wurde durch Ägyptologen, wie Dr. Baer51, dementiert, da es kein sichtbares Prinzip für diese Art der Übersetzung gibt und dass die angenommene Methode keine konsistente Prozedur aufweist und eher zufällig und chaotisch erscheint. Trotzdem war diese Theorie für einige Jahre sehr populär innerhalb der Kirche. Die Schreiber taten es Theorie Nachdem man wohl keinen anderen Rat mehr wusste, war es Dr. Nibley selbst, der sich von der Echtheit der Übersetzung (Alphabet und Grammatik) distanzierte und diese komplett seinen Schreibern zuschrieb. Diese Männer von Kirtland, sagte er, versuchten schlicht Ägyptisch selbst zu lernen, indem sie es mit ihrem eigenen Verstand angingen und versuchten grammatische Regeln durch Vermutungen aufzustellen52. Nibley räumte ein, dass die Schreiber in ihren Bemühungen durch den Propheten selbst ermutigt wurden, denn vier Seiten der Manuskripte enthalten die Handschrift von Joseph Smith selbst, was aber die Fähigkeiten des Propheten keinesfalls in Frage stellen würde. Denn seine Übersetzung war eine Sache, während die Diskussionen, Spekulationen und intellektuellen Kämpfe mit den Kirtland Brüdern etwas anderes waren53. Nibley führte nicht nur an, dass die Manuskripte für Smith keinen Wert gehabt haben sollen, sondern dass dies auch der Grund dafür ist, dass die Kirche diese für so lange Zeit unter Verschluss hielt. Innerhalb der Kirche war diese Theorie ein Erfolg, denn sie distanzierte den Propheten von den peinlichen Übersetzungen. Für viele war diese Theorie jedoch zu einfach und stand im Widerspruch zu den vielen Hinweisen in der Church History und anderswo. So lesen wir in der Kirchengeschichte folgendes von Joseph Smith:
Wenn Joseph Smith die Manuskripte für wertlos hielt, dann hätte er nicht zugelassen, dass diese in das offizielle Manuskript der Kirchengeschichte 1835 übernommen wurden. Es gibt weitere Beispiele dafür, dass Joseph Smith die Manuskripte regelmäßig präsentierte und auf ihre Bedeutung hinwies56. Namhafte Ägyptologen aus dem Umfeld der Kirche, wie Edward H. Ashment, haben sich taktvoll von dieser Theorie distanziert und eine direkte Verbindung der Manuskripte zu Joseph Smith eingeräumt57. In seinem Essay, Reducing Dissonance: The Book of Abraham as a Case Study, hat sich Ashment eingehend mit dieser Theorie beschäftigt und aufgezeigt, dass Nibleys Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen. Er schreibt:
Die Ägyptisch versteht sowieso niemand Theorie Auf diese Theorie will ich nicht lange eingehen. Sie wird nur angeführt, um die Verzweiflung um die Geschichte zu demonstrieren. Wie eingehend erwähnt, ist Ägyptisch heute eine erschlossene Sprache, wie das Hebräische auch. Wer sich auf eine solche Argumentation einlässt, kann im Prinzip alles behaupten. Neuere Forschungen von F.A.R.M.S Wie bereits erwähnt ist F.A.R.M.S eine Forschungseinrichtung, die sich mit der wissenschaftlichen Erforschung heiliger Schrift des Altertums befasst (siehe Fußnote 8) und damit auch versucht, den Kritikern der Kirche Gegenargumente zu liefern. Bücher sind bereits auch in Deutsch erhältlich. Ein Artikel bezüglich des Buches Abraham wurde 1992 offiziell im Ensign abgedruckt. In diesem wird von John Gee behauptet, dass das Wort Abraham in den gefundenen Papyri vorkommen soll und eine Verbindung zwischen dem Patriarchen und den Papyri besteht auch in Zusammenhang mit Faksimile Nr.1. Diese Abhandlung wurde ebenfalls von Edward H. Ashment (Ägyptologe und früherer Koordinator für Übersetzungsdienste der Kirche) dementiert und als falsch erklärt. Ashment zeigt auf, dass Gee seinen Lesern verheimlicht, dass er bei seinen Recherchen auf magische Papyri zurückgreift, die viel jünger sind, als die JS-Papyri. Weiter legt er offen, dass es sich bei der Person in diesen Papyri um eine Frau handelt, über die magische Sprüche auf einer Löwencouch ausgesprochen werden und nicht um Abraham, der geopfert werden soll. Er schließt seine Abhandlung mit den folgenden Worten:
Eine ausführliche Erklärung findet sich in eine seiner Abhandlungen The Use Of Egyptian Magical Papyri to Authenticate the Book of Abraham 58 und in Abraham in alten ägyptischen Texten? - Ägyptologe dementiert Aussagen von Apologet John Gee auf dieser Site. Gee ist der Kirchengelehrte, auf den sich die meisten Mitglieder stützen. Er steht mit seiner Ansicht allerdings alleine in der restlichen akademischen Welt. Edward H. Ashment hat sich mit den Argumenten der mormonischen Apologeten, besonders auch mit denen von Nibley, auseinandergesetzt. In der Schlussfolgerung seines Essays: Reducing Dissonance: The Book of Abraham as a Case Study, heißt es:
Ashment hat auch schon zu früheren Gelegenheiten, Nibleys Fehler offen gelegt. So etwa in Sunstone, Dez. 1979. Nibley sagte dazu:
Diese letzte Aussage umschreibt ziemlich gut, was von Nibleys Methodik zu halten ist. Wir haben hier einen Gelehrten, der spekulative Theorien entwirft, für die er sich nach einer gewissen Zeit nicht mehr verantwortlich fühlt. Auch der Ägyptologe Dr. Stephen E. Thompson (siehe oben) bezweifelt, dass Joseph Smith das Buch Abraham durch Übersetzung zustande gebracht hat und erklärt, dass Larsons Buch das Beste ist, was man zum Thema lesen kann und dass es weit mehr akkurat ist, als alles, was Nibley je dazu geschrieben. Auch er hat Gee dementiert. David P. Wright, Professor of Hebrew Bible and Ancient Near East, untersuchte den Inhalt des Buches Abraham, wie er von Joseph Smith verfasst wurde und stellte fest, dass dieser nichts mit dem Ägyptischen zu tun hat, sondern vielmehr mit dem Hebräischen. Dies führt er darauf zurück, dass Joseph Smith mit Joshua Sexias Hebräisch lernte. Er stimmt mit Thompson darin überein, dass das Buch Abraham weder historisch, noch authentisch ist. Wright schlussfolgert:
Für weitere Aussagen namhafter Gelehrter zum Thema, siehe: Das verlorene Buch Abraham Es gibt noch etliche andere Theorien, die aber hier nicht aufgeführt werden können. Mehr dazu in weiterführender Literatur59. Schlussfolgerung So bleiben nur Strohhalme und Theorien, an denen man sich festhalten kann, um die Authentizität des Buches aufrecht zu erhalten. Letztendlich bleibt dem Mitglied nur der Rückzug in den Glauben, mit der Hoffnung, dass der Tag schon kommen wird, an dem der Herr die Dinge zeigen wird, wie sie wirklich waren. Manches Mitglied, dass die Problematik erkannt hat, wird vielleicht argumentieren, dass dadurch die Kirche nicht zusammenbricht und die Auswirkungen nur gering sind. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass ausgehend vom Buch Abraham, zentrale Lehren der Kirche verankert sind, die man nicht so einfach lösen kann. Z.B., dass Schwarze kein Priestertum empfangen können und etliche andere Dinge. Akzeptiert man, dass das Buch Abraham falsch ist, so ergeben sich daraus unweigerlich Konsequenzen! Wie können wir denn sonst argumentieren, dass bis 1978 Hunderttausenden von Brüdern die höheren Segnungen des Priestertums verwehrt blieben? Ein Fehler? Wussten die nachfolgenden Propheten nicht, um was es sich beim Buch Abraham handelt? Waren sie nicht inspiriert? Und so geht es weiter. Bleibt noch zu diskutieren, warum Joseph Smith diese Übersetzung vorgenommen hat? Welchen Nutzen hatte er davon? Hier eine mögliche Erklärung: Genauere Betrachtungen des Erscheinens und Inhalts mit den Gegebenheiten und Anfechtungen der Zeit, werfen folgendes neues Licht auf die Hintergründe, die in Zusammenhang mit mehreren neuen Lehren des Propheten standen. Es gab etliche Stimmen in der Kirche, die das Priestertum, so wie es Joseph Smith lehrte, nicht akzeptieren wollten. Es wurde auch behauptet, dass Smith die Lehre des Priestertums erst im Nachhinein eingeführt hatte, im Gegensatz zu LuB 13 und 27. David Whitmer schrieb:
Mit dem Hervorkommen des Buches Abraham war nun auch den Kritikern bewiesen, dass die Sache des Priestertums echt war, denn Abraham selbst hielt laut der Übersetzung dieses ewige Priestertum. Weiterhin wurde dem Propheten vorgehalten, dass die Prophezeiungen in Sachen Missouri nicht in Erfüllung gingen. Andere zweifelten an seiner Fähigkeit, das Buch Mormon übersetzt haben zu können usw. In dieser Zeit der Anfechtungen gab die Übersetzung der Papyri dem Propheten neue Rückendeckung und seine Reputation wuchs. Lehren, die er neuerlich begonnen hatte zu lehren und teilweise keine Akzeptanz fanden, wie z.B. die Präexistenz, ewiger Fortschritt, Wesen und Wohnort Gottes, Mehrheit von Göttern, wurden durch das Buch Abraham unterlegt. Weiter bot das Buch Abraham auch die einzige Grundlage, den Schwarzen das Priestertum zu verwehren. Somit könnte das Buch Abraham seiner Zeit dem Propheten geholfen haben, spirituell zu überleben. In einer Zeit, in der niemand den Inhalt der Papyri überprüfen konnte. Doch die Zeiten haben sich geändert...... Fußnoten 1 Charles M. Larson: ...by his own hand upon papyrus. Dies ist wahrscheinlich das am weitesten recherchierte Buch zu diesem Thema. Charles M. Larson ist ein ehemaliges Mitglied der Kirche und hat die Geschichte und Archäologie des Buches Abraham bestens studiert. Obwohl er selbst kein Ägyptologe ist, haben zwei Ägyptologen der Kirche sein Buch als bestes Themenbuch bewertet oder anerkannt. Viele der angeführten Fußnoten sind diesem Buch entlehnt. 2 History of the Church, Band 2, S.235f. 3 History of the Church, Band 2, S.236 4 History of the Church, Band 2, S.236 5 Brief von Oliver Cowdery an W. Frey, vom 25. Dez. 1835. Herausgegeben im HLT Messenger and Advocate, Dez. 1835 6 History of the Church, Band 2, S.238, 318ff. 7 Siehe Buch Abraham 5:21 8 Sidney B. Sperry, Ancient Records Testify in Papyrus and Stone, S.83 9 Siehe Einleitung zum Buch Abraham in der Köstlichen Perle. 10 History of the Church, Band 2, S.236, und Band 4, S. 518, Times and Seasons, März 1842 11 Bruce R. McConkie, Mormon Doctrine 1979, S.564 12 Egyptian Grammar, Being an Introduction to the Study of Hieroglyphics, Sir Alan Gardiner, 3.Aufl. 13 Voyage au Pays des Mormons, von Jules Remy 14 George Reynolds and M. Sjodahl, Commentary on the Pearl of Great Price, S. 280 15 Dr. Arthur Mace, Assistant Curator, Metropolitan Museum of Art, New York, Dept. of Egyt. Art. James H. Breasted, Ph.D., Haskell Oriental Museum, University of Chicago 16 Improvement Era, Band 16, Februar 1913 17 Wlliam E. Berret, Seine Kirche Wiederhergestellt, S.97 18 Dr. Atiyas Bericht der Entdeckung wurde in der Januar Ausgabe 1968 der Imrovement Era ausgegeben. 19 Impovement Era, Januar 1968, S.25 20 Dialogue A Journal of Mormon Thought, Sommer 1968, S.91 Dialogue war eine nicht-offizielle Kirchenzeitschrift 21 Brief von I.E. Edwards, Department of Egytian Antiquities, 9. Juni 1966 22 Aus Dialogue: A Journal of Mormon Thought, Herbst 1968, S.133,134. 23 Abr. 1:12 24 Abr. 1:14 25 Darunter Sounding Brass und The Myth Makers 26 Brief von Dr. Nibley an Dee Nelson, abgebildet in Charles M. Larson ...by his own hand upon papyrus, S.55 27 In einem Bericht von Dee Nelson an Jerald und Sandra Tanner. 28 Frühlingsausgabe der Brigham Young University Studies, 1968 29 Improvement Era, Mai 1970, S.82f. 30 Eine komplette Übersicht in Farbe findet sich in Charles M. Larson ...by his own hand upon papyrus, S.33, oder teilweise im Internet 31 Dr. Klaus Baer, Dialogue: A Journal of Mormon Thought, Herbst 1968, S.111 32 Dr. Klaus Baer, Dialogue: A Journal of Mormon Thought, Herbst 1968, S.116f. 33 Richard A. Parker, Dialogue: A Journal of Mormon Thought, Sommer 1968, S.98 34 Charles M. Larson ...by his own hand upon papyrus, S.6180 35 Charles M. Larson ...by his own hand upon papyrus, S.8187 36 Siehe dazu Charles M. Larson...by his own hand upon papyrus, S.97ff. 37 Dialogue: A Journal of Mormon Thought, Sommer 1968, S.101 38 Daniel Ludlow, The Encyclopedia of Mormonism, Band 1, S.134 39 Köstliche Perle, S.28 40 Eine erweiterte Erklärung zu Dr. Klaus Baer in Dialogue: A Journal of Mormon Thought, Sommer 1968, S.118 41 Eine komplette Übersicht findet sich in Charles M. Larson ...by his own hand upon papyrus, S.100111 42 William Edwin Barret, Seine Kirche wiederhergestellt, S.97 43 History of the Church, Band 2, S.248, siehe auch Fußnote 33 44 History of the Church, Band 2, S.235 45 History of the Church, Band 2, S.236 46 Siehe Fußnote 33 47 Siehe dazu Farbfotos aus Charles M. Larson ...by his own hand upon papyrus, S.33f. 48 Charles M. Larson ...by his own hand upon papyrus, S.129134 49 Nibley, Brigham Young University Studies, Frühling 1968, S.249 50 Prof. Richard Parker in einem Brief an Marvin Crowan, 9. Januar 1968 51 Aus Jay Todds Buch The Saga of the Book of Abraham, 1969, S.386 52 Dr. Hugh Nibley, Judging and Prejudging the Book of Abraham, herausgegeben von Robert und Rosemary Brown in They Lie in Wait to Deceive, S.236245 53 Wie 74, S.238 54 History of the Church, Band 2, S.238 55 History of the Church, Band 2, S.286 56 The Voice of Truth (1844), S. 16f., zitiert in No Man Knows My History, S.292 57 Sunstone, Dezember 1979 58 The Use Of Egyptian Magical Papyri To Authenticate The Book Of Abraham 59 Eine komplette Übersicht findet sich in Charles M. Larson ...by his own hand upon papyrus, S.114140 60 David Whitmer, An Address to all Believers in Christ (Richmond Missouri, 1887) S.64 | |||||||||||||||||||